Kaum zu glauben, der Kultfilm Besser geht’s nicht ist schon 28 Jahre alt

Kleiner Funfact heute zu Weihnachten. Heute vor genau 28 Jahren ist Besser geht’s nicht zum ersten Mal im Kino gelaufen. Achtundzwanzig Jahre. Muss man auch mal sacken lassen. Ich hab das zweimal lesen mĂŒssen, weil mein Kopf das einfach nicht einordnen wollte. GefĂŒhlt ist das ein Film aus einer ganz anderen, aber irgendwie auch sehr nahen Zeit.

Ich weiß noch ziemlich genau, wie sehr mich der Film damals erwischt hat. Diese Mischung aus Grantigkeit und WĂ€rme, die Jack Nicholson da hinlegt, ist bis heute unerreicht. Und dann Helen Hunt, die mit so einer SelbstverstĂ€ndlichkeit StĂ€rke und Verletzlichkeit verbindet, dass man automatisch dranbleibt. Kein großes Tamtam, keine Effekte, nur Dialoge, Blicke, Pausen.

Was mich heute fast mehr berĂŒhrt als der Film selbst, ist dieses GefĂŒhl von Zeit. 28 Jahre sind vergangen, ich bin Ă€lter geworden, vielleicht ein bissl ruhiger, vielleicht auch nicht. Manche Szenen funktionieren noch immer, andere wirken naiver, aber genau das macht es ja aus. Filme altern mit uns, auch wenn wir das nicht immer merken.

Es ist schon verrĂŒckt, wie schnell Jahre vergehen und wie sehr ein einzelner Film trotzdem bleibt. Vielleicht sollte ich ihn mir wieder einmal anschauen, nicht aus Nostalgie, sondern um zu sehen, was er mir heute sagt. Am Ende bleibt dieses leise Staunen darĂŒber, wie flĂŒchtig alles ist und wie wertvoll die Dinge sind, die uns trotzdem begleiten.