Zum Spiel „Beide Teams haben sich gegenseitig gefordert. Uns ist es heute leider nicht gelungen auch nur annähernd einen Rhythmus von draußen zu finden. Letztendlich hat Gmunden in der Person von Boylan die wichtigen Würfe getroffen. Wir nicht!“, meinte WBC-Headcoach Raoul Korner nach der Niederlage. Und genaus war es auch über die gesamte Spielzeit.
Die Gmundner starten mit einem 7:0-Run. Der WBC tut sich schwer. Bis zum 15:20 (9. Minute) kann man halbwegs mithalten. Bis dahin scoren auf Welser Seite nur Woschank (6 Punkte) und eben Pargfrieder (9 Punkte). Dann bricht aber das Welser Spiel weg. Bis auf 22:31 ziehen die Gmundner davon (15. Minute). Bis zur Sirene läuft es aber wieder besser. Der Rückstand ist mit 34:38 im erträglichen Rahmen.
Doch bis dahin benötigte der WBC Kraftwerk für seine Punkte zu viele Versuche. Im dritten Viertel kommt man heraus wie unter Volldampf. Plötzlich steht es 42:42 (23. Minute), doch dann waren es wieder offensive Flüchtigkeitsfehler, eine zu geringe Chancenauswertung und kaltblütige Gmundner in Form von Boylan. 55:64 nach 30 Minuten. Noch einmal zündet der Welser Turbo.
Durch einen entfesselten Pargfrieder und einer kurzfristig perfekten Trefferquote kommt der WBC bis auf 68:70 heran (35. Minute). Das Spiel wird dramatisch, auch die Gmundner zeigen Nerven. Archibald kann auf 72:73 verkürzen (38.Minute). Das war es dann aber auch. Die Gmundner wanken, treffen aber konstanter.
Der WBC bleibt drei Angriffe ohne Korberfolg. 72:78. 39 Sekunden vor dem Ende kann Woschank wieder scoren. 74:78. Doch Gmunden bleibt sicher an der Linie und spielt die Partie nachhause.
Punkte: Pargfrieder 17, Palmer 17, Woschank 12, Davis 12, Klette 11, Archibald 4, Anderson 3, Stanek 2.